Banksy, am GCHQ-Sitz Cheltenham | via StreetArt

We live in a panopticon, and it’s time to get real. Yes, we should look to our security updates for protection against “ordinary” criminals. But if you’re worried about the government, patching NSA-exploited zero-days is a bit like trying to treat a bubonic plague outbreak by hanging a sprig of lavender over your front door: at best it’s a displacement activity, while the cure lies elsewhere.
Die beiden großen ideologischen Pole des 19. Jahrhunderts beruhen auf dem Arbeitsparadigma. Das macht es auch so schwierig, mit linken, kritischen Kräften über Arbeit zu diskutieren. Alle gehen davon aus, dass die Arbeit aller Menschen gebraucht wird. Das stimmt nicht. Das ist historisch nie so gewesen und auch in anderen Kulturen überhaupt nicht der Fall. Außerdem wird propagiert, dass wir ein angeborenes Bedürfnis nach Arbeit haben. Tut mir leid, das ist nicht nachzuweisen.
Eigentlich hat der Klugscheißer Fefe nur im RSS-Reader wegen des hohen Unterhaltungswerts Verschwörungstheorie-affiner Geeks. Manchmal schwimmt aber auch ein Kleinod im Strom: dieses Gespräch mit der Kultur- und Sozialanthropologin Johanna Riegler etwa.

Preise sind das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses. Anbieter wählen den höchsten Preis, der vom Nachfragenden gerade noch akzeptiert wird. Wenn sich öffentliches Murren rund um den Preis bestimmter Güter erhebt, dann liegt das selten unmittelbar daran, dass dieser Preis als zu hoch empfunden wird. Die Klagen werden vor allem in dem Moment laut, in dem sich Alternativen auftun. Dass der angemessene Preis für Bücher, den Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln, für Musik und für Filmkonsum im Moment heftig diskutiert werden, liegt nicht daran, dass »das Internet« oder »die Kostenloskultur« die Preise kaputtmachen. Durch die Digitalisierung entstehen neue Substitutionsmöglichkeiten und das Netz macht es einfacher, Ausweichstrategien und alternative Güter zu entdecken.

Als Medienkonzern kann man sich durch Aufkäufe und Produktdifferenzierung nach allen Seiten absichern – wie der Drogendealer Stringer Bell in The Wire, der auch die billigeren Konkurrenzdrogen selbst vertreibt. Für alle, die kein Medienkonzern werden können oder wollen, Autoren, Journalisten oder Musiker etwa, heißt das, dass sie zumindest nicht durch hohe Preise, Paywalls oder Kopierschutz-Schikanen unangenehm auffallen sollten.

Kathrin Passig, klug wie immer.

Auf den Ruf nach Hilfe des Krim-Parlamentpräsidenten Sergei Aksjonow (links) reagiert Russlands Präsident Wladimir Putin (rechts) mit Entsendung brüderlicher Schutztruppen.

Fotos: Wikimedia.ru, Bundesarchiv (Ulrich Kohls)

Mayfield’s ordeal is a cautionary tale of what can happen when the government clamps down on its suspect and refuses to release its grip. In the fortunate case of Mayfield, the government finally released him but only after it turned his life upside down in the process.